Kirche Enge: Glockenaufzug 1894. - Tausend Schulkinder ziehen die fünf 7250 kg schweren Glocken in den Turm, von der Bürglistrasse her gesehen. - Hinter der Kirche, rechts im Bild: das südliche erste Pfarrhaus Bürglistrasse 19 von 1894.

Diese Inhalte kommen von: http://www.kirche-enge.ch/content/e1777/e1775/e1739/e1903/e1923/e1926/index_ger.html
| Ihr Pfad: Home > Über uns > Geschichte > Kirchliche Gebäude > Geschichte des Kirchengebäud... > Neubau 1892-94 > Glocken |
Kirche Enge: Glockenaufzug 1894. - Tausend Schulkinder ziehen die fünf 7250 kg schweren Glocken in den Turm, von der Bürglistrasse her gesehen. - Hinter der Kirche, rechts im Bild: das südliche erste Pfarrhaus Bürglistrasse 19 von 1894.
Das erste Geläut von fünf Glocken wurde noch von der Zürcher Glockengiesserei Jakob Keller in ZH-Unterstrass gegossen, von der auch die meisten anderen Zürcher Geläute stammten.
Plan der Glockenstube.
Die fragile Turmkonstruktion gab der Glockengiesserei zunächst zu Bedenken Anlass, die aber durch Messungen und Gutachten ausgeräumt werden konnten. Der Turm schwingt allerdings, wie Messungen zwischen 1895 bis 1944 ergaben.
Das Geläut ist in B-Dur (B-d-f-g-b) gestimmt, zusätzlich mit der Sext (g), um auch einen Moll-Akkord läuten zu können, und trägt folgende Sprüche (ausser dem Gemeindewappen "Dreikönige" und weiteren Verzierungen):
"Habe Gott vor Augen und halte seine Gebote", B - 3430 kg
"Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn", d - 1745 kg
(Bild unten, mit Glockenjoch)
"Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibet in Ewigkeit", f - 1000 kg
"Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen", g - 705 kg
"Lobe den Herrn, du meine Seele", b - 422 kg
Die Legierung der Bronze besteht aus 79% Kupfer und 21% Zinn, die Klöppel sind aus Eisen handgeschmiedet.
Da das Geläut zunächst enttäuschte - die grösste Glocke klang zu tief -, wurde es 1944 von der Fa. Rüetschi-Aarau repariert, teilweise umgegossen und harmonisch auf die übrigen Geläute der Stadt abgestimmt, die insgesamt harmonisch dem von St. Peter folgen.
Die neuste Läutordnung stammt aus dem Jahr 1973.