1361 wird in einer Grundstücksurkunde eine "Dreikönigskapelle" erwähnt, die an der Stelle des heutigen Bahnhofs Enge stand und auf der um 1500 gemalten Märtyrertafel von "Kath. Dreikönige-Kirchgemeinde Enge", bei "Top").
Hinter dieser Kapelle ist auf der Märtyrertafel auch das "Bürgli" zu sehen, in dessen Nähe die heutige Kirche steht.
Bis 1882 gehörte die Aussenwacht "Enge" zur Stadtzürcher St. Peter-Gemeinde, wie ursprünglich das gesamte Gebiet links entlang See und Limmat zwischen Kilchberg und Schlieren (die aber schon im 15. und 16. Jahrhundert selbständig wurden).
Der Flurname leitet sich von dem engen Durchgang zwischen dem (damals viel höheren) See-Ufer und dem Moränenhügel her, auf dem später die Kirche Enge erbaut wurde.
Bis 1967 blieb der Weiler Leimbach ("Lehmbach") mit der Enge verbunden, obwohl er sich bereits im 19. Jahrhundert mehr und mehr verselbständigte.