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Seelsorge

Seelsorge ist etwas zutiefst menschliches. Wenn Menschen in schwierige Situationen geraten – sei es durch Beziehungsprobleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trauer, ist es menschlich, sich jemanden an seiner Seite zu wünschen, dem man vertrauen kann, dem man sein Herz ausschütten kann, dem man sich zumuten kann. Wir brauchen andere Menschen – darunter auf Zeit immer auch solche, die nicht unmittelbar zu unserem individuellen Bezugssystem gehören, die mit uns ein Stück des schwierigen Weges gehen. Gemeinsam nach Trost, neuen Perspektiven und Ressourcen zu suchen ist Ziel der Seelsorge. Wenn der Glaube an Gott durch schwierige Lebensumstände ins Wanken kommt, kann es hilfreich sein, mit einem Seelsorger zusammen Fragen zu stellen und nach neuen Zugängen zum Glauben zu suchen. Ein gemeinsames Gebet, ein geteiltes Abendmahl, eine Segenshandlung spricht oft tiefe Schichten im Menschen an, zu denen er in Krisensituationen alleine keinen Zugang mehr finden kann.

Durchs Studium an der Universität und zum Teil durch psychotherapeutische Zusatzausbildungen werden wir PfarrerInnen zu SeelsorgerInnen ausgebildet und stehen selbstverständlich allen Gemeindegliedern zu Gesprächen zur Verfügung.
Auch unsere Sozialdiakoninnen können für Besuche und Gespräche angefragt werden. Wir alle stehen unter der Schweigepflicht.