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Berghotel Randolins

DIE RANDOLINS-GESCHICHTE

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1954 – in der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegszeit - erwarb der „Verein für evangelische Heimstätten“, welcher bereits am Luganersee das heutige Evangelische Zentrum für Ferien und Bildung (www.centromagliaso.ch) führte, das Randolins-Gelände mit ca. 20'000m² Land und damals fünf einfachen Häusern. Mit viel Elan und Engagement und mit Hunderten von Stunden Fronarbeit von kirchlichen Jugend- und Erwachsenengruppen richteten die Randolins-Pioniere die Häuser ein. Gleichzeitig wurde ein Jugendzentrum eröffnet, damit sich auch Jugend-, Sport- und Schulgruppen das wunderschöne Engadin leisten konnten.

Die Geschichte der Liegenschaft jedoch, ist noch einiges älter. Ein elsässischer Apothekersohn namens René Adolphe Schwaller de Lubicz, errichtete 1924 in Randolins die ersten Gebäude und gründete ein wissenschaftliches Zentrum mit dem Namen „Suhalia“. Schwaller war ein Anhänger der Theosophie, einer der anthroposophischen Lehre nahestehenden Denkweise. Als Maler, der bei Henri Matisse in Paris ausgebildet wurde und vielseitig interessierter Mensch, lud er Künstler und Wissenschaftler aus ganz Europa zu sich nach St. Moritz ein. Diese forschten in den Bereichen Physik, Chemie, Medizin, Astronomie (deshalb unsere Sternwarte), aber auch in verschiedensten Kunstrichtungen und in der Mechanik (hier oben wurde z.B. ein Patent für ein unsinkbares Schiff entwickelt). In der heutigen Chesa Margna wurden zudem wunderschöne Araberhengste gezüchtet.
Marcella Maier, eine ältere Journalistin aus St. Moritz, berichtete uns, dass in der Chesa Languard eine Kapelle aus purem Gold eingerichtet gewesen sei. Im Dorf werden heute noch Geschichten von Prinzessinnen und einflussreichen Persönlichkeiten aus Europa und der ganzen Welt erzählt, die in Randolins logierten.
Faszinierende und geheimnisvolle Legenden rankten sich um das Institut „Suhalia“. Auf alle Fälle fehlte Schwaller nach vier Jahren das Geld und er musste die Gebäude der Bank verkaufen.
Die Liegenschaft wurde später von der französischsprachigen Privatschule „Institut Montalia“ unter der Leitung von Roger Matthey übernommen. Knaben lebten hier in der gesunden Engadiner Bergluft im Internat und wurden bis zur Maturitätsprüfung (Abitur) geführt. Nach einigen Jahren wurde die Zinslast jedoch zu hoch und das Institut wurde hinunter nach Dimlej an den St. Moritzersee verlegt. Und Randolins landete wieder bei der Bank.
1954 konnte die Liegenschaft, wie beschrieben, dank glücklicher und zufälliger Kontakte mit der Pfarrerschaft im Oberengadin, erworben werden. Das war in sich auch eine eher abenteuerliche Geschichte, denn es brauchte viel Zukunftsglaube und Überzeugungskraft, um die nötigen Mittel zu beschaffen. Einen wesentlichen Anteil der Finanzierungsaktivitäten erbrachte die Jugendorganisation „Junge Kirche“ der reformierten Landeskirche. Mit Spendeaktionen, Verkäufen von „Nidletäfeli“ und Backwaren sowie unzähligen Veranstaltungen wurde landauf und landab die Mittelbeschaffung in Schwung gebracht.

Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich das Zentrum zu einem modernen 3-Stern-Hotel. 1960 wurde das Haus Albana gebaut, 1973 die Chesa Granda, 1995 kam das Bildungszentrum dazu. Im Sommer 2005 wurden die neugebaute Sonnenterrasse und die wieder zum Leben erweckte Sternwarte in Betrieb genommen. Seit Dezember 2006 verfügen wir auch über eine wunderschöne Wellness-Oase mit Blick auf den Piz Corvatsch!

Randolins lebt von einer vielfältigen Gästestruktur: Einzel- und Seminargäste, Familien, Kirchgemeinden, Unternehmen, Chöre, Sportclubs, Jugendgruppen und Schulen besuchen uns. Der gegenseitige Kontakt und der Austausch unter den Gästen werden von uns gefördert. Andererseits findet man in Randolins wirklich auch seine Ruhe – „Peace oft the Mountain“ eben.

 
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